Da die Stadt Münder bereits im Jahre 1318 das Stadtrecht erhielt, geht damit verbunden auch der Feuerschutz in der Stadt auf die Jahre 1300 bis 1350 zurück. Nach den Feuerverordnungen von 1687, 1737, 1752 sowie in der von der Königlichen Hannoverschen Landdostei am 24. Oktober 1834 erlassenen Feuerverordnung wurde jeder Einwohner von 16. bis zum 60. Lebensjahr zum Hilfsmann bei Bränden verpflichtet. Noch bevor die ersten gesetzlichen Grundlagen für das Feuerlöschwesen in Preußen gab, wurde in Münder die Freiwillige Feuerwehr gegründet. Am 1. April 1897 richtet Ratskellerwirt Wilhelm Hoppe einen Aufruf an die Bürger der Stadt zur Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr. In der Gründungsversammlung am

04. April 1897
erklärten 60 Männer ihren Beitritt, so geht es aus den Protokollbüchern hervor. Damals hatte die Feuerwehr die Rechtsform eines bürgerlich - rechtlichen Vereins. Aus der oben genannten Versammlung ging folgenden Vereinsvorstand hervor:

1. Vorsitzender W. Sengebusch
Schriftführer W. Holste
Kassierer G. Heims
Erster Hauptmann wurde der Maurermeister Carl Holste. Ferner gehörten diesem ersten Vorstand noch folgende Personen in den genannten Funktionen an:

Stellv. Hauptmann August Gerbhard
Obersteiger Friedrich Borcherding
Stellv. Obersteiger Friedrich Reuter
Spritzenmeister Friedrich Bergmann
Stellv. Spritzenmeister Fr. Koke
Rüstmeister Carl Schmidt
Schlauchmeitser Carl Meyer
Hydrantenaufseher Louis Tidow
Aufgrund der knappen Mittel, die durch die städtische Kämmerei bereitgestellt wurden, vollzog sich der Aufbau der Wehr unter großen persönlichen Opfern. Lediglich eine Handdruckspritze und das Holz zum Bau eines Steigerturmes, in dem die Schläuche nach dem Einsatz getrocknet wurden und welcher auch zu Ausbildungszwecken diente, wurden bewilligt. Um weitere, dringendste Anschaffungen, wie z.B. Uniformen, Hakenleitern, Beile, Kreuzhacken, Spaten und 200m Schlauch, vorzunehmen wurde eine Haussammlung durch geführt. Des Weiteren gewährte der Tischler Wilhelm Sasse aus Hamelspringe ein Darlehen von 300,00 Mark. Als Sicherheit für dieses Darlehen genügte damals noch das Ehrenwort des Kommandos.

Die ersten Großbrände

Schon bald nach ihrer Gründung konnte sich die Feuerwehr bei den ersten Großbränden bewähren. Am 20 .Januar 1899 brannten die Pferdeställe der Ratskellerwirtschaft. Obgleich die Spritze schnell zur Stelle war gelang es der Mannschaft nicht mehr, die dem Landwirt Wilhelm Hoppe gehörenden sechs Pferde zu retten. Das anliegende Rathaus blieb dagegen unversehrt. Im März 1900 brannte die Stuhlfabrik Rahlmühle. Das Feuer war gegen 22 Uhr ausgebrochen, der Dachstuhl, Treppenhaus und fertige Stühle wurden ein Raub der Flammen. Eine Feuersbrunst am 29. September 1934 inmitten des Dorfes Hachmühlen zeigte, dass sich solche Großbrände nicht von Feuerwehren löschen lassen, welche nur mit einer Handdruckspritze ausgerüstet sind. Darauf beschaffte die von Landrat Merker geleitete Kreisverwaltung Springe für Feuerwehren des Landkreises sieben Motorspritzen auf Anhänger - Lafetten. Eine dieser DKW - Motorspritzen erhielt auch die Freiwillige Feuerwehr Münder. Diese Spritze kam schon am 17. April 1935 bei einem Waldbrand im kleinen Steinbach zum Einsatz. Die Freiwillige Feuerwehr, die seit 1912 vom Maurermeister Wilhelm Seidel geleitet wurde, entsprach hinsichtlich ihrer Organisation, Leitung und Aufgabenstellung den Bestimmungen des Preußischen Feuerlöschgesetzes vom 15. Dezember 1933.



Gründung des Musikzuges

Im Jahre 1924 wurde von 16 musikfreudigen jungen Männern die Kapelle der Feuerwehr gegründet. Anfangs wurde die Kapelle vom Bäckermeister Willi Meynen, dem Vater des heutigen Bäckermeisters Wilfried Meynen, geleitet. Zu dem Mitbegründern zählten auch Helmut Fasse, Spediteur Herbert Nasse, Albert Meyer, Willi Katz, Gustav Schlette, August Rose, Hermann Meyer (Korpsführer), Karl Gebhard, Heinrich Barteldes und Willi Mönkeberg. Auch in dieser Zeit gab es bereits ein Weihnachtskonzert, welches auch heute immer noch stattfindet.


Ein neues Gerätehaus


Im Jahre 1936 ließ die Stadt Münder das alte in einfacher Bauweise ausgeführte Materialhaus an der Langen Straße / Ecke Osterstraße abreißen, um an gleicher Stelle ein neues Feuerwehrgerätehaus zu bauen. Das Obergeschoss diesen neu entstandenen Gerätehauses erhielt die von dem Holzbildhauer Karl Halm geführte Segelflugsportgruppe als Werkraum.


Die Freiwillige Feuerwehr im 2. Weltkrieg und in der Nachkriegszeit

Die Führung der Feuerwehr übernahm im Jahre 1938 der Bäckermeister Willi Meynen. Während des 2. Weltkrieges bestand die Feuerwehr nur aus nicht mehr Wehrpflichtigen Männern. Die Feuerwehr wurde auch zum Katastropheneinsatz in das zerbombte Hannover beordert. Nur unter größten persönlichen Schwierigkeiten konnten hier die Männer der Feuerwehr Bad Münder überhaupt zu den fast 40 km entfernten Einsatzstellen gelangen. Auch die Stadt Münder blieb leider von den Auswirkungen des Krieges nicht ganz verschont. In der Nacht vom 22. auf den 23. September wurden alliierte Bomberverbände im Raum Bad Münder in Luftkämpfe verwickelt. Zwei viermotorige Bomber wurden abgeschossen und stürzten mit Luftminen, Brand- und Sprengbomben beladen auf die Stadt. Durch Phosphorbomben entstanden am Hindenburgdamm (heutige Friedrich-Ebert-Allee) und in der Neuen Straße zahlreiche Brände. Nach dem Zusammenbruch den „Dritten Reiches“ wurde das „Reichsfeuerlöschgesetz“ vom 1938 durch die britische Bestatzungsmacht außer Kraft gesetzt. Der Niedersächsische Landtag schuf am 21. März 1949 ein neues Gesetzt für den Feuerschutz im Land. Von 1947 bis 1957 leitet Oberbrandmeister August Koch die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bad Münder. Ab dem 29. August 1950 führte er die Funktionsbezeichnung „Stadtbrandmeister“. In dieser Zeit wurde auch das erste Löschfahrzeug, ein offener Opel „Blitz“ mit Tragkraftspritzenanhänger (eine Flader mit Zweitaktmotor), beschafft. Der Oberbrandmeister Heinz Knief übernahm die Freiwillige Feuerwehr Bad Münder, nachdem August Koch das Amt aus Altergründen nicht mehr annahm. Zu seinem Stellvertreter wurde August Kölle gewählt. Im Mai 1968 wurde Heinz Knief zum Kreisbrandmeister des Landkreises Springe berufen. Da die Einwohnerzahl der Stadt Bad Münder nach dem Krieg von 4000 auf 8000 Einwohner anstieg, verzeichnete auch die Freiwillige Feuerwehr einen deutlichen Mitgliederzuwachs. Bereits 1951 stattete die Stadt die Freiwillige Feuerwehr mit einem Löschgruppenfahrzeug LF 15 aus, und 1955 erhielt die Wehr ein Tanklöschfahrzeug TLF 16 T. Ab 1952, nachdem ein Neubaugebiet nachdem anderen entstand, wurden vermehrt dreigeschossige Wohnhäuser, mehrgeschossige Schulungsstätten und größere Geschäfte in der Stadt gebaut. Dieses bedeutete für die Freiwillige Feuerwehr, dass der Übungsdienst unverzüglich auf die geänderten Aufgaben umgestellt werden musste.



Die Freiwillige Feuerwehr vergrößert sich

Im Jahre 1960 kaufte die Stadt von der Familie Erich Nisse das an das Feuerwehrhaus angrenzende Fachwerkhaus, Osterstraße 2. Das Haus wurde abgerissen und bereits 1966 entstand auf dieser Fläche ein eineinhalbgeschossiger Anbau mit zwei Boxen für Einsatzfahrzeuge. Im Obergeschoss wurde ein neuer Unterrichts- und Versammlungsraum geschaffen. Als am 21. April 1964 in der Produktionshalle der Glashütte ein Feuer ausbrach, konnte durch den umsichtigen Einsatz der münderschen Wehr unter Leitung von Stadtbrandmeister Heinz Knief ein größerer Schaden verhindert werden. Am 14. Oktober 1965 zerstörte ein Großfeuer die Stuhl- und Polstermöbelfabrik Erich Pannes in der Bahnhofstraße. Das Jahr 1967 wurde von zwei Großbänden beherrscht. Am 15. Juni brannte eine Scheune des Gutes Theensen, und am 2. Dezember desselben Jahres wurden die Produktionshallen des Büromöbelherstellers Dyes & Co. durch ein Schadenfeuer größtenteils zerstört. Trotz eines schnellen Eingreifen der Feuerwehr Bad Münder mit Unterstützung der benachbarten Ortschaften Springe, Eldagsen und Hameln brannten die Produktionshallen vollständig aus. Als Heinz Knief 1968 zum Kreisbrandmeister des damaligen Landkreises Springe gewählt wurde, übernahm Hans Hartig als Stadtbrandmeister die Führung der Freiwilligen Feuerwehr Bad Münder. Karl Heinz Krone wurde sein Stellvertreter.



Gründung der Jugendfeuerwehr

Auf Initiative von Volker Knief, Sohn des damaligen Kreisbrandmeisters Heinz Knief, beschloss das Kommando der Feuerwehr 1970, eine Jugendabteilung zu gründen. Volker Knief hat damals die Werbetrommel gerührt und 10 Jungen dazu überredet in eine neu zu gründende Jugendfeuerwehr einzutreten. Die Ausbildung in der Jugendfeuerwehr bestand zunächst aus technischem Unterricht sowie dem Einstudieren der Wettkampfübungen. Auch wurde viel Zeit für Spiel, Sport und Freizeit aufgewendet. Das ist auch heute noch so, denn in den 33 Jahren des Bestehens wurden viele Zeltlager, wie z.B. alle Kreiszeltlager und auch das Landeszeltlager besucht. Jährlich werden sportliche Turniere, Leistungswettbewerbe sowie zahlreiche andere Veranstaltungen für die Jugendlichen organisiert. Mehrere Besuche in der Partnerstadt Bad Saarow und verbunden damit ein Stadtzeltlager der Jugendfeuerwehren der Stadt Bad Münder am Scharmützelsee in Brandenburg gehörten zum Programm der Jugendabteilung. Viele der heutigen aktiven Feuerwehrkammeradinnen und Kameraden kommen aus der Jugendfeuerwehr. Ohne die gute Leistung in der Jugendarbeit von den Betreuern wäre ein fortbestand der Ortsfeuerwehr stark gefährdet wenn nicht gar unmöglich.


Die erste Drehleiter
Nur wenige Wochen, nachdem der Kreisfeuerwehrtag 1971 organisiert und durchgeführt wurde, liefert die Firma Metz eine neue Drehleiter DL 18 an die Freiwillige Feuerwehr Bad Münder aus. Weiter wurden 1972 vier Hitzeschutzanzüge, Atemschutzgeräte sowie erstmals Bindemittel für Oelschäden beschafft. Die Alarmierung der Wehr wurde so gestallten, dass sie auch von den Firmen Glashütte Bad Münder, Möbelfabrik Hohnert & Sohn und vom Büromöbelhersteller Dyes & Co. direkt per Sirene alarmiert werden konnte.


Die Gebietsreform und ihre Folgen für die Freiwillige Feuerwehr

Im Zuge der Kommunalen Gebietsreform im Lande Niedersachsen, bildete der Niedersächsische Landtag mit dem von ihm beschlossenen Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden im Raum Hameln vom 20 November 1972 mit Wirkung vom 1. Januar 1973 u.a. die Einheitsgemeinde Bad Münder am Deister. Diese Entstand durch den Zusammenschluss der Stadt Bad Münder mit den 15 Landgemeinden und heutigen Ortsteilen:
Bakede Eimbeckhausen Klein Süntel
Beber Flegessen Lutringhausen
Böbber Hachmühlen Nettelrede
Brullsen Hamelspringe Nienstedt
Egestorf Hasperde Rohrsen

Die 16 Ortsbrandmeister bilden das Stadtkommando und wählen als Leiter den Stadtbrandmeister und seinen Stellvertreter. Ihren Aufträgen entsprechend gliederte sich die Stadtfeuerwehr in die:

Schwerpunkt – Feuerwehr Ortsfeuerwehr Bad Münder
mit den drei Stützpunkten: Ortsfeuerwehr Eimbeckhausen
Ortsfeuerwehr Hachmühlen
Ortsfeuerwehr Bakede

Alle anderen Ortsfeuerwehren sind Feuerwehren mit Grundausstattung.
Zusätzlich besteht noch eine Werkfeuerwehr bei der Firma Dyes.

Mit Wirkung vom 1. März 1974 hob der Niedersächsische Landtag den Landkreis Springe auf und gliederte die Stadt Bad Münder ihrem Antrag entsprechend in den Landkreis Hameln - Pyrmont ein. In einer Sitzung am 14. Juni 1973 beschloss der Rat der Stadt die Satzung der Freiwilligen Feuerwehr. Hierin wurden die Aufgaben der Wehr, der Stadt- und Ortsbrandmeister, des Kommandos, der Mitgliederversammlungen etc., festgelegt. Die Mitgliederversammlung der Ortsfeuerwehr Bad Münder wählte den Brandmeister Berndt Hermann Mönkeberg zu ihrem Ortsbrandmeister und Robert Ascher zu seinem Stellvertreter.

Einstimmig sprach sich das Stadtkommando für den bisherigen Kreisbrandmeister des Landkreises Springe Heinz Knief als neuen Stadtbrandmeister aus. Bereits 1975 kam es zu einem Führungswechsel bei der Schwerpunktfeuerwehr Bad Münder. Der bisherige Stellv. Ortsbrandmeister Robert Ascher übernahm die Führung der Wehr. Nachdem Robert Ascher sein Amt 1976 wieder niederlegte, wurde Hans Hartig zum Ortsbrandmeister gewählt. Ab 1976 führte Stadtbrandmeister Heinz Knief die Stadtfeuerwehrfeste ein, die alljährlich in einem anderen Ortsteil stattfinden. Hier wird vor zahlreichen Gästen auch die damit verbundene Dienstversammlung abgehalten.



Die Wehr im Einsatz

Seit Bildung der Einheitsgemeinde Bad Münder 1973 haben Rat und Verwaltung in Abstimmung mit den Stadtbrandmeister den Nachholbedarf an Feuerwehrgerätehäusern, Fahrzeugen und Geräten fast abgeschlossen. So konnte auch die Ortsfeuerwehr Bad Münder die im April 1985 und 1986 fertig gestellte zweite Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses abschließen. Da die Feuerwehrfahrzeuge immer größer werden, und sich auch die Unfall – Verhütungs - Vorschriften stetig ändern, ist das Feuerwehrhaus mehrmals angepaßt wurden, aber leider schon wieder viel zu klein. In den Jahren 1973 bis 1989 gab es in der Stadt Bad Münder zahlreiche Großbrände. So kam es im August 1973 zu zwei Großbränden, einmal bei der Firma Patschke in Hamelspringe und zum zweiten bei der Firma Probst in Bad Münder. Am 29. November 1983 brannte die Scheune der Landwirtes Volker in Nettelrede, und am 14. April 1984 brannte die Scheune des Landwirtes Gerber in Bad Münder. Im Jahr 1987 kam es zu einem Großbrand bei der Firma Benze in Eimbeckhausen und im Februar brannte es bei der Firma Hermapal an der Süntelstraße in Bad Münder. Mit Ablauf des Monats September 1989 schied altersbedingt Stadtbrandmeister Heinz Piephoh aus dem aktiven Feuerwehrdienst aus. Das Stadtkommando wählte mit Wirkung vom 1. Oktober 1989 den Hauptbrandmeister Robert Ascher zu seinem Nachfolger. Stellvertreter blieb der Hauptbrandmeister Peter Köller. Im März 1991 sah der Ortsbrandmeister Hans Hartig aus Altergründen von einer Wiederwahl ab. Die Mitgliederversammlung wählte Klaus Weibel zum neuen Ortsbrandmeister. Als Stellvertreter wurde Peter Mönkeberg bestätigt.


Zwei Großbrände für die Einsatzkräfte im Jahr 1992

Am 10. Januar brannte ein Fachwerkhaus in der Osterstraße 12. Dank des schnellen Einsatzes der Wehr konnte ein Übergreifen auf Nachbargebäude verhindert werden. Trotzdem war das Haus unbewohnbar geworden. Am 10. Oktober wurde die Feuerwehr gerufen, als die Scheune und der Stall das Landwirts Karl Henke in der Angerstraße 26 in Brand geraten war. Leider kam es bei diesem Feuer zu einem schweren Unfall, bei dem unser Feuerwehrkammerad Uwe Gleich durch eine mit Stroh bedeckte Luke fiel und sich dabei schwer verletzte. Er kann aber glücklicher Weise heute wieder ohne eine Behinderung am Einsatz- und Übungsdienst teilnehmen.


Erweiterte Aufgabe durch die Kliniken

Seit einigen Jahren plante die Stadt Bad Münder die Einrichtung von neuen Kliniken am Deisterhang sowie ein Feriencenter mit einem neuen Hotel, so dass hier bereits am die Anschaffung von neuen Feuerwehrfahrzeugen gedacht werden musste. Am 23. Juni 1993 konnte ein neuer Einsatzleitwagen in Dienst gestellt werden. Seine Feuerprobe musste das Fahrzeug bereits am 30. Oktober 1993 bestehen, wo durch Brandstiftung zwei Produktionshallen der Firma Hermapal mit dem gesamten Inventar vernichtet wurden. Die Stadt Bad Münder stellte, aufgrund der veränderten Bauleitplanung mit Gebäuden mit 3 oder 4 Geschossen, für den Haushalt 1994 die Mittel für die Beschaffung einer Drehleiter DLK 23 / 12 bereit. Diese wurde Anfang 1994 nach europaweiter Ausschreibung und verschiedenen Gesprächen mit Herstellern bestellt. Auf der Jahreshauptversammlung am 17. März 1995 konnte die Feuerwehr Bad Münder einen Mitgliederstand von insgesamt 83 Feuerwehrfrauen und Männern, davon 15 Jungen und Mädchen in der Jugendfeuerwehr und 10 Kammeraden in der Altersabteilung aufweisen. Der Musikzug umfasste 33 Mitglieder davon 6 weiblich und 27 männlich.


Verkehrsunfälle – neuer Rettungsschwerpunkt

Auch das Jahr 1994 ist durch zahlreiche Brand- und Hilfeleistungseinsätzen gekennzeichnet, wobei die schweren Verkehrsunfälle mit eingeklemmten und getöteten Personen hier vor allem für die jüngeren Kammeraden eine erhebliche psychische Belastung darstellen. Der Brand einer 6000 qm großen Lagerhalle der PLM Glashütte Bad Münder am 12. August 1994 ist bis dahin vermutlich der größte Einsatz seit Gründung der Feuerwehr. Das Übergreifen der Flammen auf angrenzende Lagerhallen konnte durch einen massiven Einsatz von Feuerwehrkräften verhindert werden. Es wurden alle Feuerwehren des Stadtgebietes (bis auf die Ortsfw. Nienstedt), die Werkfeuerwehr Dyes, die Feuerwehren Hameln, Springe, Coppenbrügge alarmiert. So kamen 277 Feuerwehrkammeraden zum Einsatz. Am 27. August 1994 wurde die neue DLK 23 / 12 in Dienst gestellt. Die Ortsfeuerwehr organisierte hierzu einen Tag der offenen Tür. Die kleine Drehleiter DL 12 / 6 wurde an die Gemeinde Elterlein im Kreis Annaberg in Sachsen verkauft.


Großbrände – Rechtfertigung für die Notwendigkeit einer gut ausgerüsteten Wehr

Am 9. Januar 1996 kam es gleich zu zwei Großbränden im Stadtgebiet. Zunächst brannte im Ortsteil Nienstedt ein Dachstuhl, hier wurden die Ortsfeuerwehren Eimbeckhausen, Nienstedt und Bad Münder eingesetzt. Als die Feuerwehren damit beschäftigt waren die letzen Brandnester abzulöschen gab es Alarm für die Feuerwehr Hachmühlen. Der Dachstuhl des Hauses des Ortsbrandmeisters war in Flammen geraten. Die Ortsfeuerwehr Bad Münder wurde aus dem Einsatz in Nienstedt herausgelöst um die Kräfte in Hachmühlen zu unterstützen.


Führungswechsel im Kommando und neue Herausforderungen

Auf einer außerordentlichen Dienstversammlung am 12. März 1996 stellte Ortsbrandmeister Klaus Weibel aus gesundheitlichen Gründen sein Amt zur Verfügung. Peter Köller wurde einstimmig zu seinem Nachfolger gewählt. Peter Köller übernahm nicht nur das Amt des Ortsbrandmeisters sondern auch damit die Aufgabe das Fest zum „100jährige Bestehen der Ortsfeuerwehr Bad Münder“ im Jahre 1997 zu organisieren. Die Kreisjugendfeuerwehr lud 1996 in das 7. Kreiszeltlager alle Jugendfeuerwehren des Landkreises nach Bad Münder ein. Die Vorbereitungen für dieses Zeltlager zogen sich insgesamt 2 Jahre hin. Am 29. Juni 1996 bezogen dann ca. 800 Jugendliche und Betreuer die Zeltstadt am B.I.K. Gelände.

Die Führung der Ortsfeuerwehr im 100 Jahr:

Ortsbrandmeister: Peter Köller Stellv. Ortsbrandmeister: Peter Mönkeberg
Zugführer: Stephan Meyer Stellv. Zugführer: Hans G. Gnaas
Gruppenführer: Hans G. Gnaas Gruppenführer: Ralf Behrendt
Gruppenführer: André Friedrich Gruppenführer: Christian Hampel
Musikzugführer: Elmar Rux Stellv. Musikzugführer: Andreas Labe
Kassierer: Georg Behrendt Schriftführer: Rolf Schubert
Jugendfeuerwehrw.: Udo Ascher Gerätewart: Frank Lange
Jugendbeauftragter: Claus Moddelmog


Die Ortsfeuerwehr organisiert das größte Volksfest

Am 14 März 1997 werden die Gäste und die Kameradinnen und Kameraden der Ortsfw. Bad Münder zur Jahreshauptversammlung in das historische Gebäude der Deister – Süntel Klinik geladen. Ein Auftakt nach Maß für eine Reihe von Veranstaltungen zum 100 jährigen Bestehen der Ortsfeuerwehr.
Am 05. April feiert die Wehr mit zahlreichen Gästen beim einem Festakt im Martin Schmidt Konzertsaal fast auf den Tag genau das Jubiläum.
Am 31. Mai ging der Veranstaltungsmarathon mit einer Darbietung aller 5 Musikzüge in der Innenstadt, bei der auch verschiedene Feuerwehrfahrzeuge ausgestellt wurden, weiter.
Die Ortsfeuerwehr organisiert das größte Volksfest das es bisher in der Stadt Bad Münder gegeben hat. Mit 2500 Gästen im Festzelt und NDR 2 on tour erlebt das Volksfest seinen Höhepunkt. Doch schon während des Festes am Sonntag Abend musste die Ortsfeuerwehr beweisen, dass sie nicht nur feiern sondern auch das sie über 70 Einsätze verursacht durch starken Regen bewältigen kann. Keiner der eingesetzten Kräfte kam in dieser Nacht noch ins Bett. Mit 135 Einsätzen war das Jahr 1997 auch in dieser Hinsicht ein besonderes Jahr.


Der Nachwuchs übernimmt Führungsaufgaben

Peter Mönkeberg wurde am 27.09.1974 zu stellv. Ortsbrandmeister gewählt. 1998 wird er von der Versammlung nicht mehr wiedergewählt weil seine mögliche Amtszeit nur noch 2 Jahre betragen könnte. Dafür wird Uwe Behrendt zum neuen Stellv. Ortsbrandmeister gewählt. 1.111 fördernde Mitglieder unterstützen die Ortsfeuerwehr finanziell bei ihren Bemühungen. Die Mitglieder leisten in 1998 bereits insgesamt 13.504 ehrenamtliche Stunden für die Bürger der Stadt Bad Münder.
Die Einsätze liegen wieder mit 68 Stück auf einem normalen Niveau. Ortsfeuerwehr wird zu 3 Großbränden in Springe eingesetzt. Beim einem Brand in der Firma DC Möbel an der Süntelstraße werden von 24 eingesetzten Kräften 16 Kameraden durch giftige Gase verletzt.


Neues Tanklöschfahrzeug TLF 16/25 und Abgassauganlage


Endlich bekommt die Ortsfeuerwehr 1999 das neue TLF. Ein nach neusten Anforderungen ausgestattetes Fahrzeug mit Staffelbesatzung. Ein wichtiger Schritt für die Zukunft der Wehr. Die Fahrzeughallen werden mit einer Abgassaugeinrichtung ausgestattet. Beim Landkreis Hameln – Pyrmont wird leider die Beschaffung der neuen einheitlichen Einsatzbekleidung verzögert. Immer mehr Stunden werden nötig um Ehrenamt auszuführen. Mit 14.668 Std. erreichen die Kameradinnen und Kameraden einen neuen Höchstwert. Die Zahl hat sich zu 1995 fast verdreifacht. Großbrand bei der PLM Bad Münder. Aus diesem Schadensereignis entwickelt ein 50 Std. Einsatz der die Feuerwehr Bad Münder vor eine besondere Aufgaben stellt. Nur mit einem Schichtplan läßt sich dieses Ereignis noch bewältigen. Kostenlose Musikausbildung wird weiter voran getrieben. Zahlreiche Ausbilder aus dem Musikzug stellen sich kostenlos für den Nachwuchs zur Verfügung. Elmar Rux stellt sich nach fast 25 Jahren als Musikzugführer nicht mehr zur Wahl. Diese Aufgabe wird jetzt von Angelika Hachfeld übernommen. Sie ist damit die erste Frau im Ortskommando. Stefan Bosse übernimmt die Aufgabe des Jugendfeuerwehrwartes und löst damit Udo Ascher ab. Georg Behrendt stellt sich nicht wieder zur Wahl des Kassierers. Als er 1974 die Hauptkasse der Ortsfeuerwehr übernommen hatte, gab es 535 passive Mitglieder. Die Mitgliederzahl konnte er fast im Alleingang verdoppeln. Die Ortsfeuerwehr ist ihm damit zu großen Dank verpflichtet. Sein Nachfolger wurde Bernd Ragge.



Feuerwehr wird Fernsehstar

Hans Hartig wird bei der Jahreshauptversammlung Ehrenortsbrandmeister. Am 11.04. und 12.04.2000 wird die Ortsfeuerwehr Bad Münder zu Dreharbeiten bei der Familiensendung Happy Birthday eingeladen. Hier durften Feuerwehrmänner aus Bad Münder sogar Rollen mit Textpassagen übernehmen. Allen hat es Spaß gemacht und die Stadt hat eine ordentliche Gebühr für diesen Einsatz bekommen. Jugendfeuerwehr so stark wie nie zuvor. Mit 41 Mitglieder in der Jugendabteilung ist die Ortsfeuerwehr für die Zukunft gut gerüstet. Am Kirchturm der Evangelischen Kirche wird Großschadenslage geübt. Schwierige Bedingungen in der Altstadt für die eingesetzten Kräfte mit ihren Fahrzeugen. Aber Übung war voller Erfolg.



Stadtfeuerwehr feiert wieder mit der Schwerpunktwehr


Mit Unterstützung der Sparkasse Weserbergland und dem Landtagsabgeordneten Wolfgang Schulze bekommt die Ortsfeuerwehr Bad Münder wieder eine Standarte.
Die neue Standarte wird zum Stadtfeuerwehrfest in der Katholischen Kirche am Freitag den 15. Juni 2001 geweiht. Feuerwehr kauft für über DM 13.000 Sicherheitsstiefel um die persönliche Ausrüstung der aktiven Abteilung zu verbessern. Nach 1997 wird 2001 wieder ein Stadtfeuerwehrfest organisiert. Hohe Ansprüche führen zu einem abwechslungsreichen Programm. Berühmte Gäste feiern vom 15.06. bis zum 18.06.2001, wie am Freitag Michael Thürnau von NDR 1 Radio Niedersachsen, Oliver Peral von NDR 2 am Samstag oder Volker Rosin am Montag mit der Ortsfeuerwehr.



Bahnunfall fordert Kameradinnen und Kameraden bis zum letzten

Das alljährliche Skatturnier fand ein schnelles Ende wegen eines Brandeinsatz. Die Einsatzkräfte dachten an Falschalarm bei dem Berufsgenossenschaftlichen Schulungsheim. Doch ein brennender Tischdrucker verursacht erheblichen Schaden im Gebäude. 11 Kameraden waren für 3 Tage mit der Feuerwehrbereitschaft Landkreis Hameln – Pyrmont an der Elbe, um gegen das Jahrhundert-Hochwasser im Landkreis Lüchow Dannenberg zu kämpfen.

Schweres Zugunglück am 09.09.2002 am Bahnhof von Bad Münder. Die Einsatzkräfte müssen zwei schwere Explosionen ausgelöst durch die Flüssigkeit Epichlorhydrin über sich ergehen lassen. Es gab keine unmittelbar schwer Verletzten nach dem Einsatz aber langfristige gesundheitliche Beeinträchtigungen sind leider nicht ausgeschlossen. Alle Einsatzkräfte klagen unmittelbar nach dem Einsatz über Kopfschmerzen, Übelkeit oder z.B. Augenbrennen. 50 Einsatzkräfte allein von der Ortsfeuerwehr Bad Münder waren an diesem Einsatz beteiligt und leisteten dort über 1000 Einsatzstunden.

Beliebtes Ausflugslokal wird durch Brandstiftung beschädigt Feuerwehr kann größeren Schaden am beliebten Ausflugslokal Waldschlößchen verhindern. Alarmierung über die Digitalen Funkmeldeempfänger funktioniert erst beim zweiten Mal. Einsatzkräfte werden durch Sirenenalarm zum Brand gerufen.

Spendengelder gut angelegt
Durch ein großes Maß an Eigeninitiative konnte die Feuerwehr Bad Münder einen GW-N auf Basis eines VW LT 35 beschaffen. Der Ausbau realisierte die Firma Swing Car in Braunschweig. Die Übergabe des Wagens wurde mit einem Tag der offenen Tür gefeiert. Nur knapp ein Jahr später wurde auch endlich ein neuer MTW beschafft.
Von der Stadtfeuerwehr wurden zwei baugleiche Fahrzeuge für die Feuerwehren Bakede und Bad Münder beschafft.
OrtsBM Peter Köller tritt zurück
Das Jahr 2004 endet mit einer ausserordentlichen Dienstversammlung an der der ehemalige Ortsbrandmeister Peter Köller seinen Rücktritt erklärte.
Der Rücktritt Köllers bedeutete für die Ortswehr einen Neuanfang in allen Gruppierungen. Der bisherige Stellvertreter Uwe Behrendt übernimmt kommissarisch die Leitung der Ortswehr.
Die Feuerwehr wird in zwei gleichberechtigte Züge aufgeteilt. Der 1. Zug bestehend aus  der 1. und der 3. Gruppe hat Montags Gruppendienst, der 2. Zug bestehend aus der 2., 4. und der neu eingesetzten 5. Gruppe absolviert seinen Gruppendienst immer Donnerstags.
Spektakulärer Einsatz auf Friedhofskreuzung
Zu einem der spektakulärsten Einsätze der letzten Jahre wurde die Ortswehr im März 2005 gerufen. Auf der Friedhofskreuzung geriet ein Pkw unter die Räder eines Traktors mit Anhänger. Der Traktor konnte nicht mehr rechtzeitig vor der umspringenden Ampel Bremsen und musste daher in die Kreuzung einfahren. Der Fahrer des schon anfahrenden PKWs erkannte dies zu spät. Leider konnte eine Person nicht mehr Lebend aus dem Wrack geholt werden.
35 Jahre JF
Im Mai 2005 feiert die Jugendfeuerwehr Bad Münder den 35. Geburtstag.
Mit einem Spielenachmittag und sehr guter Beteiligung der eingeladenen Jugendfeuerwehren wurde der Geburtstag ein Erfolg.
Elbehochwasser
Bereits 2002 wurde die Kreisbereitschaft der Kreisfeuerwehr Hameln-Pyrmont zum Hochwassereinsatz an die Elbe berufen. Für drei Tage war auch eine Abordnung der Feuerwehr Bad Münder mit an der Elbe.
Diesmal im Frühjahr 2007 ging es an die Aller bei Hildesheim um das Wasser der Innerste-Talsperre unter Kontrolle zu bringen. Der Einsatz lief Perfekt und nach knapp 18 Stunden konnte wieder Entwarnung gegeben werden, so das die Kameraden wieder nach Hause fahren konnten.
Tag der Sicherheit
Im Jahr 2006 führte die Ortsfeuerwehr zusammen mit dem DRK und der Polizei Bad Münder einen Tag der Sicherheit durch. Im Rahmen des Söltjerfestes im Stadtkern von Bad Münder wurde ein Zusatzprogramm mit vielen Sicherheitsaspekten ausgearbeitet. An einen Gurtschlitten und ein Überschlagsimulator der Polizei konnten die Besucher den Selbstversuch wagen. Die Feuerwehr zeigte auf dem Gelände der Ortswehr eine Fahrzeug und Geräteschau und das DRK zeigte Verhaltensweisen bei Hausunfällen.
Der Höhepunkt war eine Übung die das Zusammenspiel der drei Organisationen zeigte.
Vom Unfallhergang zur Polizei, weiterleiten des Notrufes an DRK und Feuerwehr, Retten der Personen aus dem Fahrzeug und Abtransport in das Krankenhaus.
Der Tag wurde ein voller Erfolg für die drei Organisationen und soll spätestens 2009 wiederholt werden.
Kyrill kommt
Der Sturm Kyrill ging im Januar 2007 nicht spurlos an Bad Münder vorbei.
Gegen sechzehn Uhr fegte der Sturm durch das Tal von Bad Münder. Großeinsatz für die Feuerwehr. Umgestürzte Bäume und vollgelaufene Keller waren die Folge. Allein zu 38 Einsätzen kam die Feuerwehr Bad Münder rund um den Deister. Die Deisterallee musste zweimal von umgestürzten Bäumen befreit werden.
Organigramm im Jubiläumsjahr 2008
Die Feuerwehr feiert 2008 das 111 jährige Bestehen mit dem Stadtfeuerwehrfest.
Die Führung sieht bislang so aus:

Spendengelder gut angelegt

Durch ein großes Maß an Eigeninitiative konnte die Feuerwehr Bad Münder einen GW-N auf Basis eines VW LT 35 beschaffen. Der Ausbau realisierte die Firma Swing Car in Braunschweig. Die Übergabe des Wagens wurde mit einem Tag der offenen Tür gefeiert. Nur knapp ein Jahr später wurde auch endlich ein neuer MTW beschafft. Von der Stadtfeuerwehr wurden zwei baugleiche Fahrzeuge für die Feuerwehren Bakede und Bad Münder beschafft.

 

OrtsBM Peter Köller tritt zurück

Das Jahr 2004 endet mit einer ausserordentlichen Dienstversammlung an der der ehemalige Ortsbrandmeister Peter Köller seinen Rücktritt erklärte.Der Rücktritt Köllers bedeutete für die Ortswehr einen Neuanfang in allen Gruppierungen. Der bisherige Stellvertreter Uwe Behrendt übernimmt kommissarisch die Leitung der Ortswehr.

Die Feuerwehr wird in zwei gleichberechtigte Züge aufgeteilt. Der 1. Zug bestehend aus der 1. und der 3. Gruppe hat Montags Gruppendienst, der 2. Zug bestehend aus der 2., 4. und der neu eingesetzten 5. Gruppe absolviert seinen Gruppendienst immer Donnerstags.

 

Spektakulärer Einsatz auf Friedhofskreuzung

Zu einem der spektakulärsten Einsätze der letzten Jahre wurde die Ortswehr im März 2005 gerufen. Auf der Friedhofskreuzung geriet ein Pkw unter die Räder eines Traktors mit Anhänger. Der Traktor konnte nicht mehr rechtzeitig vor der umspringenden Ampel Bremsen und musste daher in die Kreuzung einfahren. Der Fahrer des schon anfahrenden PKWs erkannte dies zu spät. Leider konnte eine Person nicht mehr Lebend aus dem Wrack geholt werden.

 

35 Jahre JF

Im Mai 2005 feiert die Jugendfeuerwehr Bad Münder den 35. Geburtstag. Mit einem Spielenachmittag und sehr guter Beteiligung der eingeladenen Jugendfeuerwehren wurde der Geburtstag ein Erfolg.

 

Elbehochwasser

Bereits 2002 wurde die Kreisbereitschaft der Kreisfeuerwehr Hameln-Pyrmont zum Hochwassereinsatz an die Elbe berufen. Für drei Tage war auch eine Abordnung der Feuerwehr Bad Münder mit an der Elbe.

Diesmal im Frühjahr 2007 ging es an die Aller bei Hildesheim um das Wasser der Innerste-Talsperre unter Kontrolle zu bringen. Der Einsatz lief Perfekt und nach knapp 18 Stunden konnte wieder Entwarnung gegeben werden, so das die Kameraden wieder nach Hause fahren konnten.

 

Tag der Sicherheit

Im Jahr 2006 führte die Ortsfeuerwehr zusammen mit dem DRK und der Polizei Bad Münder einen Tag der Sicherheit durch. Im Rahmen des Söltjerfestes im Stadtkern von Bad Münder wurde ein Zusatzprogramm mit vielen Sicherheitsaspekten ausgearbeitet. An einen Gurtschlitten und ein Überschlagsimulator der Polizei konnten die Besucher den Selbstversuch wagen. Die Feuerwehr zeigte auf dem Gelände der Ortswehr eine Fahrzeug und Geräteschau und das DRK zeigte Verhaltensweisen bei Hausunfällen.

Der Höhepunkt war eine Übung die das Zusammenspiel der drei Organisationen zeigte. Vom Unfallhergang zur Polizei, weiterleiten des Notrufes an DRK und Feuerwehr, Retten der Personen aus dem Fahrzeug und Abtransport in das Krankenhaus. Der Tag wurde ein voller Erfolg für die drei Organisationen und soll spätestens 2009 wiederholt werden.

 

Kyrill kommt

Der Sturm Kyrill ging im Januar 2007 nicht spurlos an Bad Münder vorbei. Gegen sechzehn Uhr fegte der Sturm durch das Tal von Bad Münder. Großeinsatz für die Feuerwehr. Umgestürzte Bäume und vollgelaufene Keller waren die Folge. Allein zu 38 Einsätzen kam die Feuerwehr Bad Münder rund um den Deister. Die Deisterallee musste zweimal von umgestürzten Bäumen befreit werden.

 

Organigramm im Jubiläumsjahr 2008

Die Feuerwehr feiert 2008 das 111 jährige Bestehen mit dem Stadtfeuerwehrfest.

Ortsbrandmeister: -- Stellv. Ortsbrandmeister: Uwe Behrendt
Zugführer 1. Zug: André Friedrich Stellv. Zugführer: Wolfgang Erdmann
Zugführer 2. Zug: Ralf Behrendt Stellv. Zugführer: Christian Hampel
Gruppenführer: Wolfgang Schröder Gruppenführer: Klaus Leibelt
Gruppenführer: Sascha Nagel Gruppenführer: Swen Hartmann
Gruppenführer Lars Kölle

Kassierer: Bernd Ragge Schriftführer: Rolf Schubert
Jugendfeuerwehrw.: Stefan Bosse Gerätewart: Frank Lange
Sicherheitseauftragter: Claus Moddelmog AGT-Wart Christoph Gehlen
 
Unwetterwarnung
© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)
Anmeldung



Besucherzähler
HeuteHeute406
GesternGestern736
Diese WocheDiese Woche2375
Dieser MonatDieser Monat11612
GesammtGesammt629908