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Einsatz 19 von 70 Einsätzen im Jahr 2011
Einsatzart: Technische Rettung - Person in Notlage
Kurzbericht: Personensuche
Einsatzort: Bad Münder, Osterberg
Alarmierung : Alarmierung per Meldeempfänger, Kleinschleife 2 Gruppe

am 23.05.2011 um 04:55 Uhr

Einsatzende: 07:00 Uhr
Einsatzdauer: 2 Std. und 5 Min.
Einsatzleiter: A. Friedrich
Mannschaftsstärke: 16
Fahrzeuge am Einsatzort: Bad Münder - LF-16 TS Bad Münder - RW 1 Bad Münder - ELW Bad Münder - GW-N
alarmierte Einheiten:
Stadtbrandmeister

Einsatzbericht:

Er wollte nur mal kurz austreten gehen – und kam nicht wieder. Der 32 Jahre alte Mann aus der Region Hannover hat sich am frühen Montagmorgen auf dem Osterberg verlaufen – und damit eine groß angelegte Suchaktion zu Lande und aus der Luft ausgelöst.

Angefangen hatte alles mit einer wohl feucht-fröhlichen Betriebsfeier eines Unternehmens, die im Bürgermeister-Remmer-Heim am Osterberg stattfand. Um 2 Uhr stellten Mitarbeiter fest, dass der Kollege, der gesagt hatte, dass er nur mal kurz zur Toilette gehen wollte, spurlos verschwunden war. Man machte sich Sorgen und versuchte ihn auf seinem Handy zu erreichen. Der Angestellte ging ans Telefon, sagte: „Ich habe mich verlaufen.“ Dann riss der Kontakt ab. Das Handy war zwar eingeschaltet, der Hannoveraner ging aber nicht mehr dran. Um 2.30 Uhr wurde das Kommissariat Bad Münder zu Hilfe gerufen. Zunächst hielten Polizisten Ausschau nach dem Vermissten. In der Dunkelheit konnten sie den 32-Jährigen allerdings nicht finden.
Gegen 4 Uhr forderte der Einsatzleiter den Suchhubschrauber „Phönix 93“, der auch das „Fliegende Auge“ genannt wird, an. Die am Flughafen Langenhagen stationierte Maschine der Polizeihubschrauberstaffel Niedersachsen ist mit einer Wärmebildkamera ausgerüstet. Doch auch der Besatzung gelang es nicht, den Vermissten zu entdecken. Das Blätterdach sei zu dicht gewesen, hieß es.
Um 4.55 Uhr ließ die Polizei die Feuerwehr alarmieren. 16 Freiwillige aus Bad Münder trafen sich am Feuerwehrhaus, wo sie während einer Lagebesprechung vom Einsatzleiter eingewiesen wurden. „Wir sind mit unseren Einsatzfahrzeugen zum Berliner Heim gefahren, haben dort acht Teams gebildet und sind dann ausgeschwärmt“, berichtet Stadtbrandmeister Carsten Koch.

Anderthalb Stunden lang schauten die Helfer entlang der Strecke, die der Vermisste gegangen sein müsste, in tiefe Gräben und hinter Büsche – ohne Erfolg. Um 6.38 Uhr kehrte der Mann zum Remmer-Heim zurück. Er lief Polizisten, die nach ihm suchten, in die Arme. Sein Handy hatte er unterwegs verloren. Wo sich der Hannoveraner die ganze Zeit über aufgehalten hat, ist unbekannt.

Quelle:
NDZ, ube

ungefährer Einsatzort:
Unwetterwarnung
© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)
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