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Einsatzart: Brand - Gewerbebetriebe
Kurzbericht: Gebäudebrand - Nachbarschaftliche Löschhilfe
Einsatzort: Hülsede, Kirchweg
Alarmierung : Alarmierung per Meldeempfänger, Drehleiter-Schleife

am 27.11.2011 um 17:37 Uhr

Einsatzende: 19:45 Uhr
Einsatzdauer: 2 Std. und 8 Min.
Mannschaftsstärke: 15
Fahrzeuge am Einsatzort: Bad Münder - LF-16 Bad Münder - DLK 23/12
alarmierte Einheiten:
Feuerwehr Bad Münder

Einsatzbericht:

Hülsede (nah). Zum Glück hatte Sohn Timo Knolle am späten Sonntagnachmittag das sich anbahnende Unheil sofort bemerkt: „Es war schon dunkel; trotzdem bemerkte ich vor dem Fenster einen hellen Schein“, berichtete er unserer Zeitung. Sofort schlug er Alarm. Das war kurz nach 17 Uhr. Er selbst konnte wegen starker Rauchentwicklung selbst schon nichts mehr unternehmen.

Neben den Wehren aus Hülsede und Messenkamp, Lauenau und Rodenberg, den Drehleitern aus Bad Nenndorf und Bad Münder waren vorsorglich auch die Feuerwehren aus Pohle, Schmarrie, Feggendorf und Altenhagen II gerufen worden. Zunächst konnte die Einsatzleitung das Ausmaß des Unglücks noch nicht absehen. Die nachalarmierten Wehren bauten vorsorglich eine Wasserversorgung aus der nahen Rodenberger Aue auf.

Eine knappe Dreiviertelstunde  später konnte Gemeindebrandmeister Jürgen Wilkening erste Entwarnung geben: „Das Feuer ist aus“, beschrieb er zunächst den Zustand in der weitgehend ausgebrannten Filteranlage, die aus der Distanz als völlig zerstört an-zusehen war.

Wilkening ließ jedoch die Drehleitern vorfahren, da im  direkt benachbarten hohen Spänebunker weitere Glutnester angenommen wurden. Die Maßnahme sollte sich als richtig erweisen: Unter schwerem Atemschutz rückten die Einsatzkräfte vor. Es kam unverändert zu großer Rauchentwicklung.

Ob durch das Feuer Teile der Produktion in Mitleidenschaft gezogen worden sind oder Fertigungsabläufe behindert werden, war am gestrigen Abend nicht mehr zu erfahren. Auch die Brandursache ist noch völlig unklar, denn am Wochenende ruhte der Betrieb und sollte erst am heutigen Montag normal wieder anlaufen. Firmenchef Volker Knolle war  zum Zeitpunkt des Unglücks nicht einmal Hause. Sohn Timo alarmierte den Vater.

Die über hundert Jahre alte Stuhlfabrik Heine wird von Volker Knolle in  vierter Generation geführt. 1955 war das Unternehmen bei einem Großbrand völlig zerstört und danach wieder aufgebaut worden.

Quelle:
Text & Foto: http://www.sn-online.de

Brand - Gewerbebetriebe vom 27.11.2011  |  (C) Feuerwehr Bad Münder (2011)
ungefährer Einsatzort: